Am 14. / 15. August fanden sich 38 Mitglieder zusammen, um die Fischerreise ins Wägital zu unternehmen. Wir trafen uns um 06:00 Uhr auf dem Postplatz in Splügen, wo uns der Chauffeur der Casanova Reisen in Empfang nahm. In Thusis warteten weitere Mitglieder, die sich noch ca. 20 Meter bewegen mussten, bis sie in den Bus steigen konnten, unser Aktuar winkte aus dem Halteverbot. Dann begaben wir uns auf den schnellsten Weg ins Wägital. Im Wägital angekommen, stärkten wir uns mit Café und Eingeklemmten. Danach verteilte unser Kassier die Patente und einige deckten sich noch mit Fischerutensilien und sonstigem ein. Die Pro­millegrenze für das Lenken der Boote konnte nicht eruiert werden. Auf unserem Boot war dass eh kein Problem, da Stoffel nur Cola mit sich führte!!

Die Nichtfischer begaben sich weiter nach Einsiedeln, um sich die Sehenswür­digkeiten anzusehen, oder vielleicht im Kloster die Beichte abzulegen?? Um 17:00 Uhr wurden die Fischer vom Chauffeur in Innerthal abgeholt. Den maxi­malen Tagesfang von fünf Regenbogenforellen wurde nur von einem Mitglied er­reicht, Martin Conrad.

wggital 7

In Einsiedeln trafen sich alle zum gemeinsamen Nachtessen. Später stürzte man sich ins Nachtleben der Klostergemeinde. Einige etwas länger als andere. Für die, die sich auch am Sonntag fürs Fischen am Wägitaler See angemeldet haben, gab es Frühstück ab 07:00 Uhr. Die Abfahrt wurde auf 08:00 Uhr angesetzt. Einigen war die Nacht noch ins Gesicht geschrieben… unser Kassier lässt grüssen.

Die, die in Einsiedeln blieben, konnten an den Sprungschanzen den internationa­len Sommer Grand Prix der Skispringer beobachten. Für die Fischer auf dem Wägitalersee wurde es zusehends ungemütlicher, da das Wetter umgeschlagen hat und der Wellengang beträchtlich zunahm. Die Seeambulanz musste aber nicht ausrücken, da keiner über Bord ging.

Um 17:00 Uhr war die Abreise aus Innerthal angesetzt. Alle trafen sich einwenig durchnässt, aber gesund im Car wieder.

Für das Nachtessen haben wir in Sargans im Hotel Post Tische reserviert. Nach einem wunderbaren Essen, das unser Aktuar auf sehr komplizierte Art und Weise (auf See, bei hohem Wellengang) organisiert hatte, ging es heimwärts. Insgesamt ha­ben unsere Mitglieder 88 Regenbogenforellen und 2 Egli gefangen.