Treffpunkt für die Reise nach Lungern war beim Flütsch Parkplatz um 05:00 Uhr. Es begann relativ unspektakulär, es war noch früh am Morgen. Unser Mitglied Martin Conrad, der bei der Firma Mark AG in Andeer seine Brötchen verdient, chauffierte uns im 35 jährigen Saurer Car, mit ca. 780‘000km auf den Rädern, an den Lungernsee.

Bei der Raststätte Fuchsberg, hoch über dem Lago Zurigo, wurde ein Kaffeehalt eingelegt. Es war eine kleine Geduldsprobe, bis alle ihren Kaffee und dazu ein Gipfeli hatten, aber was soll’s, Geduld war an diesem Tag eh das A und O.

In Kaiserstuhl angekommen wurde zuerst das Gepäck im Hotel deponiert. Später ging es für die Fischer auf die Boote. Fünf Boote waren reserviert. Drei Boote mit Vierer- und zwei Boote mit Dreierbesatzung. Auf die Zusammensetzung wird hier verzichetet. Der Rest der Reisegesellschaft organisierte sich selber, an Aktivitäten rund um den See mangelte es nicht.

Auf dem See war man sehr konzentriert und voller Tatendrang. Es war auf jeden Fall sehr heiss, so dass sich manche mit Getränken und Verpflegung eingedeckt hatten. Die Forellen befanden sich in Tiefen zwischen 15 und 20 Metern. Gefangen wurden prächtige Exemplare.

Um 19:30 Uhr war das Abendessen angesetzt, man traf sich vorher noch zum Apéro im Garten des Hotels, um das Erlebte revué passieren zu lassen. Das Essen hat vorzüglich geschmeckt. Das Abendprogramm wurde individuell geplant. Manche zogen sich in die Zimmer zurück, andere schmiedeten Pläne für den Ausgang.

Für den Sonntag waren noch drei Boote reserviert. Die jungen Wilden ankerten ihr Boot schon um 06:00h in der Mitte des Sees. Die Besatzung der zwei restlichen Boote genoss erst ein reichhaltiges Frühstück bevor es auf den See ging.

Die an dem Tag Nichtfischenden planten den Tag mit Ausflügen in der Umgebung. Luftseilbahnfahrt auf den Turren / Schönbüel, Baden im See oder Schiesskino im Brünig Indoor. Vom Turren genoss man eine herrliche Aussicht auf die Berner Alpen. Im Schiesskino wurde eine halbe Stunde lang geballert, Schiessresultate sind nicht bekannt. Auf dem See lief es auch gut, alle Fischer konnten Beute ins Boot ziehen und sogar Schlangen wurden gesichtet.

Um 15:00 Uhr wurde die Heimreise in Angriff genommen. Manchen sah man den Schlafmangel der letzen Nacht noch an. Es wurde ohne Halt bis Splügen durchgefahren.

Es war eine vollumfänglich gelungene und tolle Reise. Es gab keine Zwischenfälle und auch keine Ausfälligkeiten.

Vielen Dank dem Vorstand für die super Organisation.