Patrik und ich verbrachten zwei wunderschöne Monate im Süden Chiles. Mit Auto und Zelt haben wir uns auf die Suche nach schönen Bächen und Seen gemacht.

Die Bevölkerungsdichte in Patagonien ist sehr gering und die Ländereien sind riesig. Kuh- und Schafherden werden das ganze Jahr über draussen gehalten. Somit sind Zäune und Pferde die wichtigsten Helfer der Patagonischen Bauern.

Bachforelle gefangen von Martina am Lago General

 

Die Flüsse fliessen entweder gegen Westen Richtung Meer oder gegen Osten Richtung Argentinien. In allen Flüssen, die eine direkte Verbindung zum Meer haben, steigen Lachse. Die Flüsse, welche Richtung Argentinien entwässern, führen vorwiegend Bachforellen, sowie Saiblinge und eignen sich bestens zum Fliegenfischen. Und dann gibt’s da noch die grossen Seen, wie der Lago General. Im Osten windig und trocken im Westen spiegelglatt und von Gletschern gespiesen.

An oder auf den Seen fängt man fast immer! Und bei einer durchschnittlichen Grösse von 50-60cm kann die Massschale getrost zu Hause bleiben.

Immer noch ein sehr beliebtes Transportmittel in Chile: das Pferd.

 

Ab Ende Februar steigen die Seeforellen von den Seen zum Laichen in die Flüsse. Dieses Ereignis lässt jedes Fischerherz höher schlagen. In den Flüssen in denen wir im Dezember noch Bachforellen zwischen 20 und 30 cm gefangen hatten, schwammen plötzlich Forellen zwischen 2 und 5 Kg – welch eine Freude!

Seeforelle gefangen an der Flussmündung des Lago Cochrane

Ohne Worte

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